ÜBER UNS
Foto: Sebastian Eggert
Über Following Olympus
Die Gründung der Alternative-Band Following Olympus aus dem Ruhrgebiet im Jahr 2018 entsprang einer Gruppe von Freunden und Verwandten. Obwohl alle Bandmitglieder sich bereits kannten, war die Idee, gemeinsam Musik zu machen, nie zuvor aufgekommen. Peter und Roman, die schließlich Brüder sind, kennen sich bereits seit ihrer Kindheit. Roman und Patrick besuchten zusammen die Schule und lebten sogar eine Zeit lang in einer WG. Yury wiederum lernte Roman und Peter im Theater der russischen Gemeinde kennen, wo sie alle aktiv waren.
Vor ihrer Zeit bei Following Olympus spielten Roman, Peter und Patrick in anderen Bands, während Yury Erfahrungen als Sänger in Musicals und Chören sammelte. Im Jahr 2018 fügten sich schließlich die Umstände zusammen, und Following Olympus wurde geboren.
Es gibt verschiedene Legenden darüber, wie der Bandname entstanden ist. Eine davon erzählt von einer Auseinandersetzung über die Wahl des alkoholischen Getränks zur Feier der Bandgründung. Yury war gegen Bier, da er kein Bier trinkt, während Patrick darauf bestand. Roman schlug Limoncello Sprizz vor, doch Peter bestand darauf, dass Rum angemessener sei. Der Streit hätte sich möglicherweise hingezogen, hätte nicht ein weiser alter Mann mit seiner erfahreneren Stimme das Wort "Ouzo" ausgesprochen und Roman die Flasche gereicht. Auf dem Etikett der Flasche war ein markanter Berg abgebildet, der die Band zu ihrem Namen inspirierte.
Über Musik
Following Olympus beschreibt sich selbst als eine alternative Rock Band. Diese Kategorisierung ergibt sich aus einem einfachen Grund: Sie haben bisher keine bessere gefunden. Bisher gibt es noch keinen festgelegten Stil, in dem alle ihre Lieder verankert sind - zumindest musikalisch betrachtet. Was die Songs wirklich verbindet, ist der gemeinsame Wunsch, Geschichten zu erzählen. Einige handeln von Liebe, andere von gesellschaftlichen Themen, wieder andere von allem und nichts. Die Band schreibt über das, was sie bewegt, und untermalt dies mit ihrer eigenen musikalischen Ausdrucksweise. Am liebsten lassen sie es den Hörern über, in welches Genre sie Following Olympus einordnen möchten.
Die Recklinghäuser Zeitung beschrieb das Genre von Following Olympus als eine Mischung aus drahtigem Indie-Rock, Prä-Grunge, Noise-Pop und Punk-Anleihen. Als die Jungs diese Beschreibung sahen, nickten sie zustimmend - schließlich sind sie alle wohlbekannt mit solchen Bezeichnungen und können sich damit durchaus identifizieren.
Eine der treffendsten – und wohl ungewöhnlichsten – Beschreibungen ihrer Musik entstand in einem Interview mit Radio Bochum. Da sich Following Olympus bis heute nur schwer eindeutig einem Genre zuordnen lassen, fassten die Jungs ihren Sound kurzerhand selbst zusammen: „Geile Ficker Mucke“ – was auch immer das im Detail bedeuten mag.
Genau dieser Satz fand in den Wochen danach immer wieder seinen Weg in verschiedene Radiosendungen und sorgte für Aufmerksamkeit ebenso wie für Schmunzeln. Frontmann Yury verfolgte diese Entwicklung mit gemischten Gefühlen – nicht zuletzt, weil es ausgerechnet seine eigene Stimme war, die diesen Satz immer wieder im Radio zitierte.
Über Auftritte
Foto: Heike Leppkes
Die meisten unserer Auftritte fanden leider erst nach 2022 statt, aufgrund jenes Wortes, das kein Künstler aussprechen möchte - es fängt mit "C" an. Seitdem waren wir jedoch Teil mehrerer Runden des SPH Music Masters Contests, traten im Sparkassen-Clubraum auf und eroberten Bühnen wie das Wohnzimmer Gelsenkirchen, die Hafenschänke Subrosa in Dortmund und die U27 in Bochum. Einige dieser Auftritte wurden in verschiedenen Pressemitteilungen der Recklinghäuser Zeitung, auf Bochum.de und im Sparkassen-Clubraum erwähnt.
Bereits bei ihrem ersten Auftritt in der Vorrunde der SPH Music Masters eroberte Following Olympus die Herzen der Zuschauer und sicherte sich den ersten Platz, gefolgt von einem zweiten Platz im Regionalfinale und dem Einzug ins Halbfinale.
Foto: Heike Leppkes
Im Januar 2024 veranstaltete Following Olympus ihre erste "Rock Odyssey" – ein Abend vollgepackt mit energiegeladener Rockmusik im Parkhaus Meiderich in Duisburg. Zusammen mit WYME und The Atrium sorgte die Band für ein unvergessliches Erlebnis. Zum Abschluss spielte das DJ-Duo Woodheadz ein Set aus legendären Rocksongs, gemischt mit EDM. Die Veranstaltung wurde vollständig von Following Olympus organisiert und begleitet.
Ein weiterer Meilenstein folgte im Januar 2026 mit „Midas Rising“, dem Heimspiel und der offiziellen Release-Party zur EP Midas. Das ausverkaufte(!!!), selbstorganisierte Konzert fand in der Rotunde Bochum statt und bot ein dreistündiges Live-Programm mit Following Olympus sowie den Acts Eugene Is Dead und Mikado. Im Anschluss sorgte ein DJ-Set von AMBAUM für einen stimmungsvollen Ausklang des Abends. Während der Release-Party wurde zudem das Musikvideo zur Single „Opinion“ gedreht – ein besonderes Zusammenspiel aus Live-Energie, Publikum und visueller Umsetzung.
Foto: Heike Leppkes
Darüber hinaus sammelten Following Olympus weitere Live-Erfahrungen auf Konzerten und Festivals, unter anderem bei Recklinghausen Leuchtet, dem Mayhem Chapter II in Dortmund, dem Holy Diver Festival sowie bei Metal4Mercy in Wuppertal.
Following Olympus arbeiten kontinuierlich daran, ihre Live-Präsenz weiter auszubauen und den direkten Kontakt zum Publikum zu intensivieren. Neue Auftritte und Projekte sind bereits in Planung – es bleibt also spannend.
Über Mitglieder
Foto: Sebastian Eggert
Patrick spielt bereits seit der Schulzeit Gitarre und war dort bereits in einigen Schulbands unterwegs. Zu Beginn seiner Laufbahn fokussierte er sich insbesondere auf Metalcore und alles, was laut und heavy ist. Mit der Zeit kamen weitere Einflüsse aus Punk, Blues und Rock'n'Roll dazu, die seinen heutigen Sound prägen.
Foto: Sebastian Eggert
Musik war schon immer ein großer Teil von Peters Leben. Ob es Konzertbesuche sind, seitdem er 12 Jahre alt ist, das Sammeln von Vinylplatten oder selbst Instrumente zu spielen. Alles ist dabei. Er spielte früher schon mit Patrick und Roman zusammen in einer Band und hat viele Einflüsse aus dieser Zeit mitgenommen. Peter hat kein bestimmtes Lieblingsgenre, wenn er jedoch wählen müsste, wären es Hard Rock, Metal, Blues Rock und Punk. An seiner Spielweise orientiert er sich viel an Drummern wie Taylor Hawkins, Chad Smith oder Josh Freese. Seit der Gründung von Following Olympus versucht er diese Schlagzeuglegenden mit seinem eigenen Stil zu kombinieren und eine eigene Linie zu entwickeln.
Foto: Sebastian Eggert
Roman liebt das Rampenlicht und hat bereits als Kind und Jugendlicher im Theater mitgespielt, wo er ebenfalls Yury kennenlernte. Aber auch die Musik prägte schon immer Romans Leben. Während der Schulzeit fing er an Gitarre zu spielen und gründete mit Patrick sein erstes Bandprojekt. Jahre später beschloss er mit Patrick und Peter einen neuen Bandversuch zu starten. Aus purer Experimentierfreude entschied sich Roman, auf den Bass umzusatteln und hat es seit jeher nicht bereut. Musikalisch findet Roman die Schönheit in vielen Stilrichtungen und lässt sich in seinem Spiel von Rock, Blues, Pop aber auch Punk, Hip-Hop und Metal Einflüssen inspirieren.
Foto: Sebastian Eggert
Yury mag es nicht, freie Zeit zu haben. Seit er 5 Jahre alt war, hat er zahlreiche Dinge ausprobiert: Schwimmen, Tanzen, Cheerleading, Theater und sogar Jonglieren - letzteres beherrscht er immer noch nicht richtig. Seine Verbindung zur Musik besteht schon seit Langem: Musikschule, Klavier, verschiedene Chöre und Musical-Theater in unterschiedlichen Sprachen, auch Ukulele spielen - er hat alles schon mal gemacht. Deswegen freute sich Yury besonders über die Einladung, dem “Following Olympus”-Team als letztes Mitglied beizutreten. Dort kann er einige seiner früher erworbenen Fähigkeiten einbringen - möglicherweise mit Ausnahme des Schwimmens.